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Labyrinths. - Vom Verlieren & Wiederfinden der Mitte.

Ein Tanztheaterstück.

Ein Mann kommt gehetzt und erschöpft an einen Strand. Es ist ein magischer Ort, den er im Wachen nicht erkennt. Er schläft ein und begibt sich auf eine Traumreise, in ein tiefes Labyrinth, in dem die Grenzen innerer und äußerer Wirklichkeit sich auflösen ...

Ein Stück über die Notwendigkeit des Innehaltens & die Kraft der Veränderung.

Dauer: 60 Minuten

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Notes:

Labyrinthe sind magische Orte. - Sehnsuchtsorte, Kraftorte, Orte der Selbstbefragung, der Zwiesprache und Verwandlung. Wer in sie eintritt kann gute Geister treffen und auch böse Dämonen. Der Weg zur Mitte und aus ihr heraus ist ein Balanceakt der Seele.

Nicht ohne Grund finden sich in allen Religionen Bilder von Labyrinthen als Objekt der Meditation und Ausdruck tiefer innerer Erfahrung. Viele Mythen erzählen vom Labyrinth als Ort und dienen als Methapher der Seele. In der griechischen Sage läßt der Faden der Ariadne den Theseus aus dem Labyrinth in die Welt außerhalb zurückfinden. Man könnte sagen: Es ist die Verbindung zur Außenwelt, die das Ich braucht, um nicht verloren zu gehen. Jenseits des religiösen Bekenntnisses ist es die Erkenntnis der Notwendigkeit der Zwiesprache, die den Wert dieser Erfahrung ausmacht.


Martin Buber, der jüdische Religionsphilosoph, hat den Sinn der Zwiesprache mit sich selbst und dem anderen in Worte gefasst:

"Der Mensch wird am Du zum Ich."